Friaul Julisch-Venetien
Bisher fristet die Region Friaul Julisch-Venetien im äußersten Nordosten Italiens touristisch eher ein Schattendasein. Dabei gibt es hier viel zu entdecken und zu erleben.
Die über hundertjährige Herrschaft Österreichs hat Spuren in Lebensart, Folklore und Küche vieler Städte hinterlassen.
Mit einer vielfältigen Kultur und Tradition ist das Gebiet mit seiner Hauptstadt Triest ein sehr attraktives Reiseziel, insbesondere Naturliebhaber geraten angesichts der unberührten Strände, Lagunen, Grotten, schneebedeckten Bergkuppen und üppigen Vegetation ins Schwärmen.
Um diese Region in seiner Fülle kennen zu lernen, bedarf es einer mindestens zweiwöchigen Reise. Der Reisevorschlag beschränkt sich deshalb auf die friaulische Küste und die Gegend um Udine, dem Herzen Friauls.

Wenn Sie vom Westen ankommen, steuern Sie am besten zuerst das charmante Städtchen Marano Lagunare an. Marano ist ein bedeutender Fischmarkt, wo die Trawler große Mengen an Fisch anlanden. Im Hafen können Sie die Fischer bei der Arbeit beobachten. Natürlich gibt es einige gute Fischrestaurants hier; probieren Sie die Taverna al Pescatore aus.
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Grado liegt am Ende einer langen Landzunge, die sich weit in die Adria erstreckt. Es hat eine bildschöne autofreie Altstadt mit verwinkelten calli (Straßen), die immer wieder zu kleinen Plätzen führen. Von hier aus bietet sich ein Ausflug in die Naturreservate der Isonzo-Mündung an.
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Weiter Richtung Norden lohnt sich ein Zwischenstopp in Palmanova. Der Ort entstand auf dem Reißbrett nach den Prämissen einer Renaissance-Idealstadt mit radialer Straßenführung und sternförmigem Umriss. Einen Rundgang beginnt man am besten an der Piazza Grande im Zentrum, einem sechseckigen Platz, von dem aus sechs Straßen zu den Stadttoren und zu drei der insgesamt neun Bastionen führen.
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Einen besonderen Genuss verspricht die Stadt Udine, wo venezianische Adelige im 15. und 16. Jahrhundert zahlreiche prachtvolle Palazzi errichteten. Genießen Sie die Atmosphäre der Piazza della Libertà und starten Sie dann einen Rundgang zum Dom und zum Castello.
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Wer sich für Archäologie interessiert, findet in Cividale del Friuli reiches Anschauungsmaterial im hiesigen Museum. Im Stadtzentrum sind noch viele mittelalterliche Bauten erhalten.
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Weinliebhaber kommen in Cormons www.italienfuerentdecker.de/orte-details.php?id=147 auf ihre Kosten: dieses gemütliche Städtchen mit unverkennbar österreichischem Einfluss bringt hervorragende Weine hervor: Sie können sie in der Cantina Produttori Cormòns kaufen.
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Krönender Abschluss der Kurzreise ist die Stadt Gorizia, neben Nikosia auf Zypern die letzte noch geteilte Stadt in Europa. Jedoch leben hier Italiener (im Westteil der Stadt) und Slowenen (im Ostteil) friedlich nebeneinander und pflegen einen regen Handelsverkehr.
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Bei www.italienfuerentdecker.de finden Sie unter der Region Friaul-Julisch Venetien in den Provinzen Udine und Gorizia Übernachtungsmöglichkeiten (Bed-and-Breakfast, Hotels, Agriturismo) sowie Adressen von Restaurants. Sicher ist das Passende für Sie dabei.
Anreise mit dem Flugzeug:
Air Berlin, www.airberlin.com fliegt von vielen deutschen Städten nach Venedig, Ryanair von mehreren deutschen Städten nach Treviso, TUI, www.tuifly.com vom Flughafen Köln-Bonn nach Verona und Venedig. Lastminute-Tickets finden Sie unter L´Tur, www.ltur.com und www.lastminute.de.
Mietwagen:
www.mietwagen-auskunft.de/italien
Anreise mit dem Auto:
Über den Brenner - Verona - Padova: nicht die kürzeste, aber schnellste Verbindung
alternativ: Lienz (Tirol) - Plöckenpass oder auf der Autobahn über Villach (Kärnten) - Tarvisio (Friaul) |